ALTIS-VERLAG GmbH    
   Verlag für sächsische Regionalliteratur
Schwerpunkt ERZGEBIRGE
     Geschichte, Landeskunde, Brauchtum, Volkskunde, Mundartliteratur

Neuerscheinung Frühjahr 2010
     

Neuauflage

Der gespenstige Mönch
Sagen und wahre Begebenheiten aus Städten und Dörfern um das Kloster Altzella

Herausgegeben von Werner Lauterbach und Steffen Wagner in Zusammenarbeit mit
Mitarbeitern des Heimatmuseums Nossen und des Klosterparkes Altzella

Broschur – 176 Seiten – mit Illustrationen von Katl Löser – 3. Auflage
ISBN 978-3-910195-13-4
Euro 12,90

Im 12. Jahrhundert errichteten Mönche des Zisterzienserordens im dichten Waldbereich der Mulde das Kloster Altzella. 199 Sagen führen uns in die kleinen und großen Geheimnisse dieses geschichtsträchtigen Gebietes. Berichtet wird von der Stiftung des Klosters, von Klosterräubern, geheimen Gängen und gespenstigen Mönchen. von Berggeistern, vom Hüttenmops und vom Romanusmännchen. Reiter ohne Köpfe, weiße Frauen und Poltergeister treiben im Kloster und seiner weiteren Umgebung ihr Unwesen. Wer aber das Kobelchen im Hause hat, kann auf gute Zeiten hoffen.

 
     

Neuerscheinung

Sagenbuch des Westerzgebirges
Herausgegeben von Wolfgang Möhrig-Marothi

240 Seiten – mit zahlreichen Illustrationen
ISBN 978-3-910195-62-2
Euro 14,90

Selbst der Kenner des erzgebirgischen Sagengutes wird von dieser Sammlung sächsischer und böhmischer Sagen überrascht werden, sind sie doch zum großen Teil das Ergebnis jahrelanger mündlicher Befragungen von Einheimischen. Zahlreiche Sagen handeln im 20. Jahrhundert. Aber auch bislang wenig bekannte schriftliche Quellen wie der Sagenkreis um Pater Hahn, den „Faust“ des Erzgebirges, wurden erschlossen. 274 Sagen aus dem westlichen Kammgebiet des Erzgebirges, diesseits und jenseits der Landesgrenze, enthält dieses ungewöhnliche Sagenbuch.

 
     

Neuerscheinung

Karl-Heinz Melzer

De lustige Hutzenstub

112 Seiten – mit Illustrationen von Gertrud Zucker
ISBN 978-3-910195-61-5
Euro 10,00

Schnurren mit überraschenden Pointen, eine witzige, kundige Betrachtung über die Eigenheiten der erzgebirgischen Mundart, Spitznamen und Spottverse, Personen wie Ortschaften betreffend und auf abenteuerliche Art zustande gekommen, zeugen vom Humor der Gebirgsleute. Dieses Büchlein garantiert einen besonders lustigen Hutzenabend.

 
     


 Neuerscheinung Herbst 2009    
     

 

Karl-Heinz Melzer

Räuber- und Mordbanden, Gaukler, Pascher und Wildschützen im Erzgebirge
Denkwürdige Kriminalfälle aus sechs Jahrhunderten

Festeinband mit Schutzumschlag - 256 Seiten mit zahlreichen Illustrationen
ISBN 978-3-910195-58-5
Euro 16,80

Räuberbanden durchzogen einst das romantische Erzgebirge. Mordbrenner legten Annaberg in Schutt und Asche. Armut beförderte Raub, Kindestötung, Diebstahl, Schmuggel und Wildfrevel. In Annaberg ging der Hexenwahn um. Ein Goldmacher büßte mit dem Leben. Es wurde geköpft, gehenkt, gerädert, verbrannt und ersäuft. Folter erpreßte falsche Geständnisse. Im neunzehnten Jahrhundert gingen nicht nur Raubmörder, Pascher und Wildschützen, sondern auch die Nagelschmiede und Annaberger Posamentierer in die Kriminalgeschichte des Erzgebirges ein. Um ihr Handwerk zu retten, stürmten sie die Fabriken. - Karl-Heinz Melzer hat ein spannendes, faktenreiches Buch über die Nachtseiten des Erzgebirges geschrieben.

 

 

Wolfram Böhme

Weihnachten derham im Arzgebirg
Erinnerungen, Geschichten und Verse

Illustrationen von Christoph Rentzsch
96 Seiten - Broschur
ISBN 978-3-910195-59-2
Euro 10,00

Weihnachtszeit im Gebirge! Wolfram Böhme schöpft aus eigenem Erleben, wenn er von Weihnachtsbergen, Weihnachtsengeln oder vom Bornkinnel erzählt, von Krippenspielen und Christvespern. Weihnachtliches Brauchtum wird lebendig, bis hin zum Dritten Heilig-abend, dem Vorabend des Drei-Königstages. Liebevoll schildert er seine Begegnungen mit erzgebirgischen Schnitzern. Nachdenkliches über das Wesen des Christfestes wechselt mit humorigen Episoden. So wird ein Christbaum zur Vogelherberge im Garten, und ein Schnitzer macht die Erfahrung, daß seine Erzgebirger keine schwarzhaarigen Engel dulden. - Die Texte sind teils in Hochdeutsch, teil in Mundart geschrieben.  

 


 Neuerscheinung Frühjahr 2009    
     

 

Helga und Heinz Kaden

Maxe und der Waldgeist Willi
Abenteuer und Zauberei im Erzgebirge
Für Leser ab 8 Jahre

Mit Illustrationen von Lothar Zipfel
80 Seiten - Format: 16,7 x 23 cm
ISBN 978-3-910195-57-8
10,00 Euro

Maxe lebte vor langer Zeit oben im Erzgebirge. Eines Tage begegnet ihm der Waldgeist Willi und zeigt ihm das heimatliche Gebirge. Mit dem Wunderflieger Bufimoki besuchen sie Berge, Moore, Felsen und durchstreifen Wälder und Wiesen. Zauberwesen wie der Moorwächter, der Berggeist, Moosmännlein und Waldweibel, Nixen und das Zapfenkarlchen begegnen Max. Mit dem Zauberspiegel lässt der Waldgeist den Jungen sogar in die Vergangenheit des Erzgebirges schauen. Maxe erlebt einen spannenden Sommer voller Abenteuer und phantastischer Begegnungen.
Der Leser begleitet Max beim Pilzesuchen und Brombeerenpflücken, er lernt heimische Kräuter auf den Bergwiesen und Hochmooren kennen, begleitet Max zu den Drebacher Krokuswiesen und begegnet den Tieren des Waldes.

Leseprobe:
Jetzt verstummten alle Geräusche. Von Wispern, Flüstern und Rascheln war nichts mehr zu hören. Kein Blatt bewegte sich, absolute Stille herrschte auf der Waldwiese. Nur der Mond stand groß und rund am Himmel. Bei seinem kühlen Schein ließen sich die Versammelten nur erahnen. Schattenhaft saßen sie rund um den Platz, die Moosmännlein mit ihren Weiblein, der Moorwächter mit seiner Otter, der Herr der Steine, das Zapfenkarlchen und all die anderen, wie erstarrt - ohne Wort und Bewegung.
Max spürte, wie ihm diese geisterhafte Stille die Haare zu Berge stehen ließ, Selbst die Nähe seines Freundes Willi war ihm unheimlich. Auch der stand wie zu Stein geworden. Da ertönte von Ferne ganz zart eine wunderbare Musik. Näher und näher kamen die Klänge und vertrieben alle Angst aus dem Herzen. Wie Spinnweben und Nebelschwaden kam es heran, bewegte sich nach der Melodie. Kleine Wesen in durchsichtigen zarten Kleidern tanzten zu den Tönen. Da erwachten die Geister aus ihrer Starre. Sie lachten und summten die Melodie mit.
Willi flüsterte: "Mulda mit ihren Nixen ist gekommen." - Alsbald drehten sich gemeinsam mit den Wasserfeen auch alle anderen im Tanz. Von Stille war nichts mehr zu spüren. Laute Freude über das Wiedersehen war an allen Ecken und Enden zu hören. Endlich schienen die Tänzer müde zu werden. In Gruppen setzten sie sich nieder und fröhliches Erzählen und Kichern war zu hören.

 

 

 

 


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